Dagmar Hagmann

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(Gruppenleiterin der Sternengruppe)

Hinspüren, was da ist und was da werden will, jedes Kind ein Stück auf SEINEM Weg zu begleiten und mit ihm zu wachsen, so verstehe ich meine Aufgabe.

Die Natur als Erlebnisraum lässt uns unmittelbare, elementare Erfahrungen mit allen Sinnen machen.

Das bewusste, freudige Leben im natürlichen Jahreslauf ist der beste Weg, den ich kenne, um das Leben kennen zu lernen und zu einer gesunden Entwicklung.

In der Natur erleben wir zu gleicher Zeit Geborgenheit und Freiheit. –Ein Gefühl, das uns durchs Leben trägt.

Aus meiner Freude am Leben mit Kindern habe ich 1987 meine Ausbildung zur Erzieherin begonnen.

Schon als Grundschulkind durfte ich in Freiarbeit und vorbereiteter Umgebung, unterstützt von begeisterten, interessierten Lehrern lernen und die pädagogischen Grundsätze „Lasst mir Zeit“ und „Hilf mir es selbst zu tun“ von Maria Montessori erfahren.

Im Lauf der Jahre habe ich Fortbildungen zur Sozialfachwirtin, zur Kinderyogalehrerin, zur Waldorfpädagogin gemacht und eine Qualifikation für heilpädagogisch-integrative Aufgaben.

Mit Henning Köhler (Stichworte: werterkennender Blick, fühlendes Erkennen/ erkennendes Fühlen), Pär Ahlbom (Intuitive Pädagogik), Jelle van der Meulen (Herzwerk/ Der Ruf der Freundschaft-Unterwegs zu einer Kultur des Herzens) durfte ich lernen.

Natur, Märchen, Bücher und Musik liebe ich, Salutogenese, Anthroposophie und Yoga sind Herzensthemen, die mich begleiten.

Mein Wunsch: Kindern einen geborgenen und freien Raum in der Natur und im sozialen Miteinander bieten, um gemeinsam zu wachsen, zusammen zu wirken, damit alle Zwergenkinder eine schöne Zeit hier erleben und, wenn es so weit ist, uns mutig, zuversichtlich und gestärkt verlassen und freudig, neugierig und voll Tatendrang in die Welt hinaus gehen!

„Einen Schutzraum als soziale Wärmezone, einen Schutzraum des freund(schaft)lichen Denkens aneinander, des Interesses für einander zu schaffen gegen die Kälte der Zeit, ist mindestens genau so wichtig wie schöne Farben, schöne Musik, schöne Spielmaterialien.“

Henning Köhler in „Vom Wunder des Kindseins“